{"id":554,"date":"2020-03-21T16:31:08","date_gmt":"2020-03-21T15:31:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/?p=554"},"modified":"2020-04-13T18:05:17","modified_gmt":"2020-04-13T16:05:17","slug":"die-geschichte-des-%c2%a7-218-stgb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/?p=554","title":{"rendered":"Die Geschichte des \u00a7 218 StGB"},"content":{"rendered":"\n<p>Bis ins 19. Jahrhundert war eine fr\u00fche Schwangerschaft noch nicht medizinisch bestimmbar. Das Ausbleiben der Menstruation war ein erstes Zeichen \u2013 und Frauen weltweit kannten und nutzten seit den Anf\u00e4ngen der Menschheitsgeschichte \u00fcberwiegend pflanzliche Mittel, um \u201eihr Gebl\u00fct\u201c wiederherzustellen.<\/p>\n<p>Es war schwierig, zu unterscheiden, ob durch diese Praktiken eine Schwangerschaft abgebrochen oder nur eine versp\u00e4tete Menstruationsblutung herbeigef\u00fchrt wurde. Nach damals g\u00fcltigen Vorstellungen entsprach die Menstruation einem lebensnotwendigen Reinigungsprozess, dessen Ausbleiben als \u201eZeichen b\u00f6ser Stockung\u201c gedeutet werden konnte. Auch Schwangerschaften, die mit ersten Kindsbewegungen relativ sicher feststanden, konnten noch mit meist pflanzlichen Mitteln beendet werden. Mit der Aufkl\u00e4rung ging dieses Wissen fast vollst\u00e4ndig verloren.1)<\/p>\n<p>Seit der Antike war der Abbruch von Schwangerschaften zwar umstritten, jedoch erlaubt. Schon immer spielte in dieser Auseinandersetzung der Anspruch m\u00e4nnlicher Verf\u00fcgungsmacht \u00fcber Frauen und ihre K\u00f6rper eine Rolle \u2013 wie auch bev\u00f6lkerungs- und arbeitsmarktpolitische Interessen.<\/p>\n<p>Mit zunehmendem Einfluss der katholischen Kirche verringerte sich das alleinige Entscheidungsrecht der Frau \u00fcber ihren K\u00f6rper. Tr\u00e4gerinnen des Wissens um Verh\u00fctung und Abbr\u00fcche der Schwangerschaft waren meist Kr\u00e4uterkundige und Hebammen, sogenannte \u201eweise Frauen\u201c, aber auch Prostituierte und \u00c4rzte.<\/p>\n<p>1484 ordnete Papst Innozenz VIII. in der \u201eHexen-Bulle\u201c das Vorgehen gegen die \u201eHexen-Hebammen\u201c an, weil sie \u201e\u2026die Geburten der Weiber umkommen machen\u201c.<\/p>\n<p>1532 wurde in der \u201ePeinlichen Gerichtsordnung\u201c (Constitutio Criminalis Carolina) der Abbruch einer Schwangerschaft erstmals f\u00fcr weite Teile des europ\u00e4ischen Kontinents einheitlich als strafbarer Tatbestand festgehalten. Artikel 133 sah die Todesstrafe f\u00fcr \u201eso jemandt\u201c der \u201eeyn lebendig kindt abtreibt\u201c vor; Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung war als einfacher Totschlag strafbar. Hebammen waren verpflichtet, Schwangerschaften zu \u00fcberwachen und verd\u00e4chtige Frauen zu melden.<\/p>\n<p>Erst 1851 hob das Preu\u00dfische Strafgesetzbuch die Todesstrafe f\u00fcr Schwangerschaftsabbruch auf und sah eine Zuchthausstrafe von f\u00fcnf bis zwanzig Jahren vor.<\/p>\n<p>1871 wurde der Schwangerschaftsabbruch als \u00a7 218 als abgemilderter Straftatbestand im Preu\u00dfischen Strafgesetzbuch des Deutschen Reiches aufgenommen. Dies sah Zuchthausstrafen zwischen sechs Monaten und f\u00fcnf Jahren vor.<\/p>\n<p>Der \u00a7 218 StGB ist bis heute g\u00fcltig und Gegenstand gesellschaftlicher und politischer Diskussionen. Zentral ist dabei die Frage, nach dem \u201eLebensschutz des Ungeborenen und der daraus abgeleiteten Nachrangigkeit der Selbstbestimmung der Frau\u201c.2) In diesem Zusammenhang begann auch die Debatte \u00fcber medizinische, soziale oder kriminologische Indikationen, um Schwangerschaftsabbruch straffrei zu erkl\u00e4ren. Strafrechtliche Verfolgung traf und trifft Frauen ebenso wie hilfswillige \u00c4rzt\/innen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-527 alignright\" src=\"http:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/KK218-274x300.jpg\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/KK218-274x300.jpg 274w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/KK218-934x1024.jpg 934w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/KK218-768x842.jpg 768w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/KK218.jpg 950w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/>1913 kam es in Deutschland zur ersten \u201eGeb\u00e4rstreikdebatte\u201c, initiiert u.a. durch die im Bund f\u00fcr Mutterschutz und Sexualreform engagierte Frauenbewegung.3) In der Folge kam es zum Ausbau eines Netzes von Sexualberatungsstellen. Frauen wurden \u00fcber Empf\u00e4ngnisverh\u00fctung und Strafrecht aufgekl\u00e4rt und mitunter an \u00c4rzt\/innen vermittelt.4)<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1.125rem;\">In der Weimarer Republik entwickelte sich die Protestbewegung gegen den \u00a7 218 weiter. Ab 1926 galt anstelle der <\/span>Zuchthausstrafe eine Gef\u00e4ngnisstrafe von mindestens einem Jahr und einem Tag, wobei der Schwangerschaftsabbruch au\u00dfer bei medizinischer Indikation weiterhin kriminalisiert wurde. An der Situation der Frauen \u00e4nderte das wenig, denn der Schwangerschaftsabbruch blieb strafbar und es gab kaum \u00c4rzt\/innen, die diesen durchf\u00fchrten.<\/p>\n<p>Im Nationalsozialismus kam es zu einer extremen und nicht vergleichbaren Entwicklung in der Geschichte des Verbotes des Schwangerschaftsabbruchs. Wieder eingef\u00fchrt wurden im Jahr 1933:<\/p>\n<p>das strikte Verbot des Schwangerschaftsabbruchs und das Verbot von Reklame f\u00fcr Mittel, die zum Schwangerschaftsabbruch f\u00fchren | \u00a7 219.<\/p>\n<p>1935 wurde das Gesetz zur rassenhygienisch begr\u00fcndeten Zwangsabtreibung und -sterilisation verabschiedet.<\/p>\n<p>Ab 1937 wurden Hebammen zum Denunziantentum verpflichtet und mussten jede Fehlgeburt notieren.<\/p>\n<p>Ab 1943 drohte die Todesstrafe bei Schwangerschaftsabbruch mit \u201efortgesetzter Beeintr\u00e4chtigung\u201c f\u00fcr \u00c4rzte, Hebammen, Kurpfuscher.5)<\/p>\n<p>Nach Beendigung des Nationalsozialismus etablierten sich in der Bundesrepublik konservative sexual- und familienpolitische Vorstellungen und bev\u00f6lkerungspolitische Ziele. So wurde der \u00a7 218 StGB fast unver\u00e4ndert \u00fcbernommen, lediglich die 1943 wieder eingef\u00fchrte Todesstrafe wurde 1953 gestrichen und es kam zur Novellierung hinsichtlich medizinischer Indikationen. Der \u201eAbtreibungstourismus\u201c f\u00fchrte zahlreiche Frauen der BRD bis zur Reform des Paragrafen nach Holland und England, Frauen aus der DDR vor allem nach Polen \u2013 oder in die Illegalit\u00e4t.<\/p>\n<p>Im gesellschaftspolitischen Klima der 1968er wurde auch die Frauenbewegung st\u00e4rker. 1971 forderte sie in der BRD das Recht auf Selbstbestimmung. Die im gleichen Jahr durchgef\u00fchrte bundesweite Kampagne \u201eIch habe abgetrieben\u201c strebte v\u00f6llige Freigabe des Schwangerschaftsabbruchs an.<\/p>\n<p>1972 f\u00fchrte die DDR mit Verweis auf die Gesetzgebung in den sozialistischen Nachbarl\u00e4ndern das Recht f\u00fcr Frauen ein, bis zur zw\u00f6lften Schwangerschaftswoche die Schwangerschaft durch einen \u00e4rztlichen Eingriff unterbrechen zu lassen, ohne einen f\u00f6rmlichen Antrag stellen zu m\u00fcssen oder die Motive offen zu legen (\u00a7 153\u2013155 StGB der DDR).<\/p>\n<p>Unter dem Eindruck der Entwicklungen in der DDR, in England, Schweden und der Niederlande konnte 1976 in der BRD die \u201eFristenl\u00f6sung\u201c durchgesetzt werden: ein Schwangerschaftsabbruch bis zur zw\u00f6lften Woche, der nur straffrei war bei bestimmten Indikationen.<\/p>\n<p>Mit der Wiedervereinigung 1990 ging die in der DDR praktizierte fortschrittliche Regelung verloren.<\/p>\n<p>Seit 1995 ist in Deutschland ein Schwangerschaftsabbruch ohne Indikation rechtswidrig; aber straffrei, wenn die Frau eine Beratung nachweist. Ausnahmen bilden medizinische oder kriminologische Indikationen. Dieses Fristenmodell wurde mit der Beratungs- und dreit\u00e4gigen Wartepflicht w\u00e4hrend der ersten zw\u00f6lf Schwangerschaftswochen kombiniert. Dies bedeutet: die Schwangere hat grunds\u00e4tzlich die rechtliche Pflicht, den Embryo auszutragen.<\/p>\n<p>Dabei ist das Recht auf Schwangerschaftsabbruch Teil der sexuellen und reproduktiven Rechte wie sie u.a. in Artikel 16 der UN-Frauenrechtskonvention \u201e\u00dcbereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau von 1979\u201c verankert sind. Deutschland ratifizierte diese Konvention 1985 und damit auch den Artikel 16, Absatz 1|e:<\/p>\n<p>\u201eDie Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Ma\u00dfnahmen zur Beseitigung der Diskriminierung der Frau in Ehe- und Familienfragen und gew\u00e4hrleisten auf der Grundlage der Gleichberechtigung von Mann und Frau insbesondere folgende Rechte: [\u2026] gleiches Recht auf freie und verantwortungsbewusste Entscheidung \u00fcber Anzahl und Altersunterschied ihrer Kinder sowie auf Zugang zu den zur Aus\u00fcbung dieser Rechte erforderlichen Informationen, Bildungseinrichtungen und Mitteln.\u201c<\/p>\n<p><span lang=\"en-GB\">UN-Frauenrechtskonvention | Convention on the Elimination <br \/>of All Forms of Discrimination Against Women (CEDAW) <\/span><\/p>\n<p>Trotz Zustimmung zur CEDAW hat sich in Deutschland ein solch umfassendes Verst\u00e4ndnis bislang nicht durchgesetzt.6) Und die katholische Kirche h\u00e4lt bis heute an einem Verbot von Verh\u00fctungsmitteln fest.<\/p>\n<p>Die in Deutschland geltende gesetzliche Regelung des Schwangerschaftsabbruchs als Straftat hat Auswirkungen:<\/p>\n<p>\u2026auf die Versorgungssituation der Frauen. \u00c4rzt\/innen sind zentrale Ansprechpersonen f\u00fcr ungewollt Schwangere \u2013 doch zunehmend lehnen diese den Schwangerschaftsabbruch aufgrund ihrer pers\u00f6nlichen Gewissensfreiheit ab. Gegenw\u00e4rtig bestehen bereits Versorgungsl\u00fccken.7)<\/p>\n<p>So sank die Zahl der Praxen und Kliniken in Deutschland, die Schwangerschaftsabbr\u00fcche durchf\u00fchren, von 2003 bis 2018 um 40 % von 2.000 auf 1.200 Einrichtungen; in einigen Regionen wie Trier oder Hamm gibt es gar keine Einrichtung mehr.8) Laut Bundes\u00e4rztekammer nehmen deutschlandweit 2020 nur 300 \u00c4rzt\/innen offiziell Schwangerschaftsabbr\u00fcche vor.9)<\/p>\n<p>Da Schwangerschaftsabbruch rechtlich eine Straftat ist, ist das Wissen um Schwangerschaftsabbr\u00fcche in Deutschland nicht mehr regul\u00e4rer Bestandteil des Medizinstudiums und der fach\u00e4rztlichen gyn\u00e4kologischen Ausbildung.10) Dies f\u00fchrt zu eklatantem Nichtwissen \u2013 und damit zu unsicheren Abbr\u00fcchen, womit Risiken f\u00fcr Schwangere steigen.11)<\/p>\n<p>Wartefristen, fehlende Informationen, organisatorische H\u00fcrden, finanzielle Belastungen und ein moralisierender Rechtfertigungsdruck erzeugen hohe psychische Belastungen bei den Schwangeren in einer extrem angespannten Situation.<\/p>\n<p>\u2002\u2026 und es kommt wieder zu einer medizinischen Unterversorgung der Frauen.<\/p>\n<p>Die Diskussion um das Werbeverbot f\u00fcr Schwangerschaftsabbr\u00fcche im \u00a7 219a zeigt die fortbestehende Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs. Die Gie\u00dfener \u00c4rztin Kristina H\u00e4nel wurde 2017 angezeigt und 2019 zum dritten Mal verurteilt.12)<\/p>\n<p>Gesetzgebung, Pflichtberatung und die Urteile zum \u00a7 219a sind dem\u00fctigend, da sie unterstellen, dass Schwangere keine eigenverantwortliche Entscheidung treffen k\u00f6nnen. Ein internationaler Vergleich zeigt die besch\u00e4mende Umgangsweise in Deutschland: Ein derartiger Eingriff in die Informationsfreiheit von \u00c4rzt\/innen und Frauen ist fast einzigartig in Europa. In Frankreich z.B. ist der Schwangerschaftsabbruch nicht strafrechtlich geregelt, sondern im Gesundheitsgesetz verankert. Es gibt eine staatliche Homepage, aus der alle Informationen inklusive Adressen zu entnehmen sind.13)<\/p>\n<p>2020 diskutiert die Stadt Leipzig, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen sowie Praxen und Kliniken, die Schwangerschaftskonfliktberatungen durchf\u00fchren, auf den Webseiten der Stadt \u00f6ffentlich zu machen. \u201eDie Ver\u00f6ffentlichung ist zul\u00e4ssig, da sich f\u00fcr die Stadt Leipzig gem\u00e4\u00df \u00a7 219a StGB kein Verm\u00f6gensvorteil ergibt, wenn diese Informationen wertfrei zur Verf\u00fcgung gestellt werden.\u201c14)<br \/><br \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-522 size-large\" src=\"http:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/219a-1024x298.jpg\" alt=\"\" width=\"810\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/219a-1024x298.jpg 1024w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/219a-300x87.jpg 300w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/219a-768x224.jpg 768w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/219a-1536x448.jpg 1536w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/219a-2048x597.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px\" \/><\/p>\n<p><strong>Fu\u00dfnoten<\/strong><br \/><span style=\"font-size: small;\">1) Vgl. Hacker, Gesine; Heine, Stefanie (2006): Verh\u00fctungswissen im Mittelalter und in der Fr\u00fchen Neuzeit, in: Metz-Becker, Marita (Hg.): Wenn Liebe ohne Folgend bliebe\u2026 Zur Kulturgeschichte der Verh\u00fctung. Marburg: Jonas-Verlag, S. 10-20; vgl. wo nicht anders ausgewiesen zu den historischen Aspekten des \u00a7 218: J\u00fctte, Robert (Hg.) (1993): Geschichte der Abtreibung. Von der Antike bis zur Gegenwart. M\u00fcnchen: Beck; Maleck-Lewy, Eva (1994): Und wenn ich nun schwanger bin? Frauen zwischen Selbstbestimmung und Bevormundung, Berlin: Aufbau Taschenbuch Verlag; D\u00e4ubler-Gmelin, Herta; Faerber-Husemann, Renate (1987): \u00a7 218. Der t\u00e4gliche Kampf um die Reform. Bonn: Neue Verlagsgesellschaft GmbH.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">2) Prof. Dr. Ulrike Busch, HS Merseburg, Vortrag \u201e\u00a7219a oder \u00a7218\/\u00a7219. \u00dcber Zusammenh\u00e4nge und Unterschiede, Kompromisse und M\u00f6glichkeiten\u201c, 17.06.2018 <span style=\"color: #000000;\">in der Frauenkultur e.V..<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">3) Bergmann, Anna A. (1988): Die rationalisierten Triebe. Rassenhygiene, Eugenik und Geburtenkontrolle im Deutschen Kaiserreich, Berlin: Univ. Berlin, Diss., S. 144ff.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">4) Soden, Kristine von (1988): Die Sexualberatungsstellen der Weimarer Republik, 1919\u20131833, Berlin: Ed. Hentrich, S. 58ff.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">5) Klein, Laura; Wapler, Friederike (2019): Reproduktive Gesundheit und Rechte. In: ApuZ 20\/2019, S. 20-26, hier S. 22.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">6) Tamma, Paola (24.05.2018): Auch wenn die Schwangerschaftsabbruch legal ist, wird der Zugang nicht gew\u00e4hrt, online verf\u00fcgbar unter: <\/span><a href=\"https:\/\/www.europeandatajournalism.eu\/ger\/Nachrichten\/Daten-Nachrichten\/Auch-wenn-die-Abtreibung-legal-ist-wird-der-Zugang-nicht-gewaehrt\"><span style=\"color: #00000a;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/www.europeandatajournalism.eu\/ger\/Nachrichten\/Daten-Nachrichten\/Auch-wenn-die-Schwangerschaftsabbruch-legal-ist-wird-der-Zugang-nicht-gewaehrt<\/span><\/span><\/a><span style=\"font-size: small;\"> (Zugriff: 15.12.2019).<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">7) Baier, Alicia; Behnke, Anna-Lisa; Sch\u00e4fer, Philip (18.01.2019): Zwischen Tabu, Passivit\u00e4t und Pragmatismus: Mediziner*innen zu Schwangerschaftsabbruch, online verf\u00fcgbar unter: <\/span><a href=\"https:\/\/www.gwi-boell.de\/de\/2019\/01\/18\/zwischen-tabu-passivitaet-und-pragmatismus-medizinerinnen-zum-schwangerschaftsabbruch\"><span style=\"color: #00000a;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/www.gwi-boell.de\/de\/2019\/01\/18\/zwischen-tabu-passivitaet-und-pragmatismus-medizinerinnen-zum-schwangerschaftsabbruch<\/span><\/span><\/a><span style=\"font-size: small;\"> (Zugriff: 15.12.2019); ARD, Sendung <\/span><em><span style=\"font-size: small;\">Kontraste<\/span><\/em><span style=\"font-size: small;\"> vom 23.08.2018, online verf\u00fcgbar unter: <\/span><a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/Kontraste\/Immer-weniger-\u00c4rzte-bieten-Schwangerscha\/Das-Erste\/Video?bcastId=431796&amp;documentId=55378868\"><span style=\"color: #00000a;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/www.ardmediathek.de\/tv\/Kontraste\/Immer-weniger-%C3%84rzte-bieten-Schwangerscha\/Das-Erste\/Video?bcastId=431796&amp;documentId=55378868<\/span><\/span><\/a><span style=\"font-size: small;\"> (diese Seite existiert nicht mehr); Prof. Dr. Ulrike Busch, HS Merseburg, Vortrag \u201e\u00a7219a oder \u00a7218\/\u00a7219. \u00dcber Zusammenh\u00e4nge und Unterschiede, Kompromisse und M\u00f6glichkeiten\u201c, 17.06.2018<\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"> in der Frauenkultur e.V.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">8) 300 \u00c4rzte als Anbieter von Schwangerschaftsabbr\u00fcchen registriert (30.01.2020), online verf\u00fcgbar unter: <\/span><\/span><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2020-01\/schwangerschaftsabbruch-bundesaerztekammer-liste-anlaufstellen-frauen\">https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2020-01\/schwangerschaftsabbruch-bundesaerztekammer-liste-anlaufstellen-frauen<\/a><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">, <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">(Zugriff: 31.01.2020); <\/span><\/span><a href=\"https:\/\/www.bundesaerztekammer.de\/aerzte\/versorgung\/schwangerschaftsabbruch\/\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/www.bundesaerztekammer.de\/aerzte\/versorgung\/schwangerschaftsabbruch\/<\/span><\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"> (Zugriff: 31.01.2020).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">9) Baier, Alicia; Behnke, Anna-Lisa; Sch\u00e4fer, Philip (18.01.2019): Zwischen Tabu, Passivit\u00e4t und Pragmatismus: Mediziner*innen zu Schwangerschaftsabbruch, online verf\u00fcgbar unter: <\/span><a href=\"https:\/\/www.gwi-boell.de\/de\/2019\/01\/18\/zwischen-tabu-passivitaet-und-pragmatismus-medizinerinnen-zum-schwangerschaftsabbruch\"><span style=\"color: #00000a;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/www.gwi-boell.de\/de\/2019\/01\/18\/zwischen-tabu-passivitaet-und-pragmatismus-medizinerinnen-zum-schwangerschaftsabbruch<\/span><\/span><\/a><span style=\"font-size: small;\"> (Zugriff: 15.12.2019).<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">10) Krolzik-Matthei, Katja (2019): Schwangerschaftsabbr\u00fcche in der Debatte in Deutschland und Europa. In: APUZ 20\/2019, S. 4-11, hier S. 6.<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">11) Kristina H\u00e4hnel verliert erneut Berufungsprozess (12.12.2019), online verf\u00fcgbar unter: <\/span><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2019-12\/paragraf-219a-schwangerschaftsabbruch-werbeverbot-christina-haenel-geldstrafe\"><span style=\"color: #00000a;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2019-12\/paragraf-219a-schwangerschaftsabbruch-werbeverbot-christina-haenel-geldstrafe<\/span><\/span><\/a><span style=\"font-size: small;\"> (Zugriff: 15.12.2019).<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: small;\">12 ) Prof. Dr. Ulrike Busch, HS Merseburg, Vortrag \u201e\u00a7219a oder \u00a7218\/\u00a7219. \u00dcber Zusammenh\u00e4nge und Unterschiede, Kompromisse und M\u00f6glichkeiten\u201c, 17.06.2018 <span style=\"color: #000000;\">in der FrauenKultur e.V.<\/span><\/span><\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis ins 19. 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