{"id":62,"date":"2017-05-25T17:00:26","date_gmt":"2017-05-25T15:00:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/?p=62"},"modified":"2017-05-29T18:01:03","modified_gmt":"2017-05-29T16:01:03","slug":"magie-und-geburt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/?p=62","title":{"rendered":"Magie und Geburt"},"content":{"rendered":"<p>Magische Vorstellungen und Praktiken gab es weltweit zu allen Zeiten, und sie sind auch heute noch in vielen Kulturen verbreitet. In Mittel- und West-Europa wurden sie mit der Hexenverfolgung weitestgehend ausgel\u00f6scht oder in den Untergrund verbannt. So unterschiedlich die gesellschaftlichen Hintergr\u00fcnde sind, in denen Magie praktiziert wurde und wird, so gibt es doch immer wieder \u00c4hnlichkeiten. Diese \u00c4hnlichkeiten k\u00f6nnen anhand von einigen<em> magischen Handlungen<\/em> zu Schwangerschaft und Geburt veranschaulicht werden. Zum einen aus dem Europa des Mittelalters bis \u2013 in einigen Elementen \u2013 hin zur Neuzeit und zum anderen aus dem heutigen Afrika am Beispiel der ethnischen Gruppe der Mafa.<sup><a id=\"fnref-1\" href=\"#fn-1\">1<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Das Orakel ist z.B. ein magischer Akt, der allen vorindustriellen Kulturen bekannt ist, aber sehr unterschiedlich ausgef\u00fchrt wurde: In Europa ist der Blick in die Kristallkugel bekannt, bei den Mafa wird am h\u00e4ufigsten das Steinorakel befragt.<\/p>\n<p>Magische Akte rank(t)en sich \u00fcberall insbesondere um die Frauenthemen, denn Schwangere, Geb\u00e4rende, sowie W\u00f6chnerinnen und Neugeborene waren in besonderer Weise \u00fcbernat\u00fcrlichen M\u00e4chten ausgesetzt. Dieser Schutzbed\u00fcrftigkeit, denen Mutter und Kind ausgesetzt waren, galt es, Rechnung zu tragen. Dazu hatte die Volksmagie verschiedenste M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h3><strong>Menstruationsblut<\/strong><\/h3>\n<p><em>Deutschland noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts:<\/em> Menstruierende Frauen galten als unrein und durften zum Beispiel kein Bier brauen, den Weinkeller nicht betreten und die Milch nicht ber\u00fchren.<sup><a id=\"fnref-2\" href=\"#fn-2\">2<\/a><\/sup><br \/>\n<em>Mafa:<\/em><br \/>\nW\u00e4hrend der Periode darf die Frau kein Bier brauen. Das Bier w\u00fcrde zu schwer, zu hell und schlierig werden.<\/p>\n<h3><strong> Schwangerschaft<\/strong><\/h3>\n<p>Schwangere befinden sich in einem Ausnahmezustand, der sie besonders empf\u00e4nglich f\u00fcr mentale \u00dcbergriffe macht. Vor allem abends oder nachts sind sie den magischen Kr\u00e4ften ausgesetzt, die sie selbst oder ihr Kind gef\u00e4hrden k\u00f6nnten. In vielen Kulturen wurde ihnen daher davon abgeraten, nach Sonnenuntergang das Haus zu verlassen.<\/p>\n<p><em>Deutschland noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts<\/em><br \/>\nDie Schwangerschaft wird allgemein mit zahlreichen Tabus und Verboten bedacht. In Handb\u00fcchern des Aberglaubens steht u.a.: Sie darf nicht \u00fcber Deichseln schreiten, sonst verf\u00e4llt das Kind dem Scharfrichter, nicht auf den Friedhof gehen, sonst stirbt das Kind.<sup><a id=\"fnref-3\" href=\"#fn-3\">3<\/a><\/sup> Eine Schwangere darf nicht durchs Fenster in ein verschlossenes Zimmer steigen, sonst wird das Kind ein Dieb, nicht zur Bleiche gehen, sonst wird das Kind bleich, nicht durchs Schl\u00fcsselloch sehen, sonst wird das Kind neugierig oder schielt&#8230;<sup><a id=\"fnref-4\" href=\"#fn-4\">4<\/a><\/sup><\/p>\n<p><em>Mafa<\/em><br \/>\nEine Schwangere darf nicht ohne die Erlaubnis ihres Mannes verreisen und anderswo schlafen. Vor allem darf sie ihre Eltern nicht besuchen oder keinen Fluss \u00fcberqueren, sonst verliert sie ihr Baby. Die Wassergeister k\u00f6nnten ihr das Kind stehlen, das dann zum Wassergeist wird. Wenn eine Schwangere dennoch einen Fluss \u00fcberquert, muss sie sofort etwas Sand auf ihren Nabel streuen. Wenn eine Schwangere gestohlen hat, senkt sich das Kind nicht, sondern bleibt oben im Bauch, bis sie den Diebstahl zugegeben hat. Wird eine Frau schwanger, ohne dass sie nach der letzten Entbindung die Regel hatte, bedeutet das, dass der Vater des Kindes sterben wird. Um das zu vermeiden, wird dem Neugeborenen sogleich ein Blutstropfen aus dem linken Ohrl\u00e4ppchen entnommen und auf ein Kalebassenst\u00fcckchen getr\u00e4ufelt, das dann mit einer Zeremonie auf den Weg nah des Geh\u00f6fts gestellt wird.<\/p>\n<h3><strong>Geburt<\/strong><\/h3>\n<p><em>In Deutschland noch bis ins 19. Jahrhundert praktiziert<\/em><br \/>\nIm Geburtszimmer wurden geweihte Amulette, Medaillons oder Johanniskrautzweige aufgeh\u00e4ngt und geweihte Kerzen aufgestellt. Der Geb\u00e4renden wurde ihr Hochzeitsg\u00fcrtel auf den Bauch gelegt. Um D\u00e4monen zu bannen, wurden die Speisen der Schwangeren bzw. der W\u00f6chnerin mit geweihtem Salz gew\u00fcrzt oder in einem S\u00e4ckchen als Amulett benutzt.<\/p>\n<p>Unter anderen in Mecklenburg mussten bei einer Geburt, als Schutzma\u00dfnahmen vor Verknotungen der Nabelschnur, alle Knoten am K\u00f6rper einer Schwangeren und alle Schl\u00f6sser in der Stube ge\u00f6ffnet werden.<sup><a id=\"fnref-5\" href=\"#fn-5\">5<\/a><\/sup><\/p>\n<p><em>Mafa<\/em><br \/>\nBei den Mafa haben Verknotungen, die die Geburt des Kindes verhindern, einen sozialen Bezug. Die Geburt ist eine Pr\u00fcfung. Sollte die Frau eine \u00dcbertretung begangen haben, oder sollte sie gar fremd gegangen sein, so dass das Kind aus einer au\u00dferehelichen Beziehung stammt, dann wird das Kind nicht kommen, bis diese Angelegenheit offengelegt und bereinigt ist. Oder hat die Mutter einen Streit mit dem Kindsvater gehabt, kann das Kind erst eine Vers\u00f6hnung verlangen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_174\" aria-describedby=\"caption-attachment-174\" style=\"width: 494px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-174\" src=\"http:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Geburt-90-1-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"494\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Geburt-90-1-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Geburt-90-1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 494px) 100vw, 494px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-174\" class=\"wp-caption-text\">Geburt bei den Mafa in Nordkamerun &#8211; Fotographie von Godula Kosack<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am 12.08.1992 spielte das bei einer Geburt eine Rolle: Nachdem die Krei\u00dfende schon lange in den Wehen lag, f\u00fcrchtete sie, ihr Kind wolle nicht herauskommen, weil ihr (abwesender) Mann im Zorn weggegangen war. Nun musste sie ihr Kind vers\u00f6hnen. Sie mahlte ein paar Hirsek\u00f6rner zu Mehl, das sie mit den Worten a\u00df: \u201eMein Kind, wenn du aufgrund meiner Rede nicht herauskommen willst, so bitte ich dich um Verzeihung. Nimm meine Hirse an. Mein Gott, z\u00fcrne nicht mit mir, weil ich b\u00f6se Worte von mir gegeben habe!\u201c<\/p>\n<h3><strong>Nachgeburt<\/strong><\/h3>\n<p>Die Nachgeburt, Plazenta oder der Mutterkuchen, hat das Kind im Mutterleib gen\u00e4hrt und versorgt. Sie galt daher als \u201edie andere H\u00e4lfte\u201c des Kindes, als eine Art Doppelg\u00e4ngerin, die mit der entsprechenden Achtung behandelt wurde. Das weitere Schicksal der Plazenta wurde niemals dem Zufall \u00fcberlassen, denn ein sorgloser Umgang mit ihr konnte f\u00fcr das Kind Ungl\u00fcck bedeuten. Meist wurde sie direkt nach der Geburt vom Vater im Keller des Hauses oder einem Nebengeb\u00e4ude vergraben, oder in einem neuen Topf an den gleichen Stellen aufbewahrt. Auch wurde die Nachgeburt im Garten, auf dem Feld oder unter einem jungen Obstbaum vergraben. Das gesamte Hauswesen sollte m\u00f6glichst viel von der fruchtbaren Kraft des Mutterkuchens profitieren.<\/p>\n<p><em>Deutschland vor 1900<\/em><br \/>\n1984 wurden im Keller eines einsturzgef\u00e4hrdeten Hauses in B\u00f6nnigheim (Landkreis Ludwigsburg, BW) mehrere vergrabene Tont\u00f6pfe entdeckt, die teilweise aus dem Boden ragten. Es handelte sich offensichtlich um Gef\u00e4\u00dfe f\u00fcr die Nachgeburtsbestattung.<sup><a id=\"fnref-6\" href=\"#fn-6\">6<\/a><\/sup> In einem im Jahr 1904 erschienenen Aufsatz hei\u00dft es: \u201eDie Nachgeburt muss sofort entfernt werden, sonst riecht das Kind aus dem Mund; nach anderer Ansicht ist sie drei Tage lang unter der Bettlade der W\u00f6chnerin aufzubewahren, damit ihr nichts B\u00f6ses beik\u00f6nne.\u201c<sup><a id=\"fnref-7\" href=\"#fn-7\">7<\/a><\/sup><\/p>\n<p><em>Mafa<\/em><br \/>\nDie Geburtshelferin vergr\u00e4bt die Plazenta am Tag der Geburt eines Kindes in einem umgest\u00fclpten Tontopf, der als Kochtopf gedient hat, an einem bestimmten Platz in einem Terrassenfeld in der N\u00e4he des Geh\u00f6fts. An der Anzahl der Plazentat\u00f6pfe kann gesehen werden, wie viele Kinder in dem Haus das Licht der Welt erblickten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_93\" aria-describedby=\"caption-attachment-93\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-93 size-large\" src=\"http:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/9-d-Plazentat\u00f6pfe-1024x715.jpg\" alt=\"\" width=\"810\" height=\"566\" srcset=\"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/9-d-Plazentat\u00f6pfe-1024x715.jpg 1024w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/9-d-Plazentat\u00f6pfe-300x209.jpg 300w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/9-d-Plazentat\u00f6pfe-768x536.jpg 768w, https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/9-d-Plazentat\u00f6pfe.jpg 1975w\" sizes=\"auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-93\" class=\"wp-caption-text\">Plazentat\u00f6pfe &#8211; Fotographie von Godula Kosack<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sobald die Nabelschnur abgefallen ist, wird die Geburtshelferin gerufen. Sie geht mit der Nabelschnur, etwas Ocker-Erde, die zur Desinfektion des Nabels beim Baby eingesetzt wird, sowie mit einem Rest der Festmahlzeit auf einem Kalebassenst\u00fcck zu dem Plazentatopf. Mit einer Sichel hackt sie ein Loch in den umgest\u00fclpten Topf und gibt den Nabel und den Essensrest hinein. Dies ist Nahrung f\u00fcr die Plazenta und soll bewirken, dass das Kind nie Hunger leidet. Dazu betet sie: \u201eSh\u00e8t\u00e8n\u00e8, lass dieses Kind nicht krank werden, lass es immer genug zu essen haben!\u201c Mit der Sichel kratzt sie etwas Staub vom Topfboden in das Loch. Dann ber\u00fchrt sie mit ihrem Finger dessen Inneres. Dazu sagt sie: \u201eSh\u00e8wdi, sh\u00e8wdi!\u201c Das bedeutet so viel wie: \u201eM\u00f6ge kein Augenleiden daraus entstehen, dass in diesen Topf ein Loch geschlagen wird.\u201c<\/p>\n<p>Die Geburtshelferin bestreut den K\u00f6rper des Neugeborenen mit etwas Staub dieses Plazentatopfes. Ist kein Loch in dem Topf, hat das Kind Schmerzen an der Fontanelle. Der Wind soll in den Topf kommen k\u00f6nnen, damit die Lebenskraft in den Kopf des Kindes gelangen kann. Die Plazenta muss in einem Tontopf begraben werden, damit kein Tier davon frisst. Ein an Bauchschmerzen erkranktes Kind bekommt bis zum Alter von einem Jahr etwas von der Plazenta in Wasser zu trinken. Wenn die Plazenta schon verwest ist, wird dem Kind etwas von der Erde gegeben. Eine Frau darf kein Wasser \u00fcber die Plazenta sch\u00fctten, sonst w\u00fcrde das Kind sterben. Bestimmte Pflanzen, die um die Plazentat\u00f6pfe sprie\u00dfen, haben besondere Heilkraft.<\/p>\n<h3><strong>Schutz des S\u00e4uglings<\/strong><\/h3>\n<p><em>Deutschland<\/em><br \/>\nGegen das \u201eBerufen\u201c oder \u201eBeschreien\u201c des Kindes wurden Vorkehrungen getroffen. Ein Bad in Salzwasser oder ein Salzs\u00e4ckchen, dem Kinde angebunden, war ein sicherer Schutz. Aus diesem Grund durfte ein Kind auch nicht gelobt werden.<sup><a id=\"fnref-8\" href=\"#fn-8\">8<\/a><\/sup> In S\u00fcddeutschland wurden Wiegen mit Abwehrsymbolen zum Schutz der S\u00e4uglinge versehen.<\/p>\n<p><em>Mafa<\/em><br \/>\nNeugeborene sind insbesondere dem b\u00f6sen Blick ausgesetzt, vor allem von Nachbarinnen. Niemand darf das Kind loben, da sonst Neid erweckt wird und dies den b\u00f6sen Blick anzieht. Bei den ersten Anzeichen einer Krankheit eines Neugeborenen wird das Orakel nach der Ursache befragt. Handelt es sich um den b\u00f6sen Blick einer Person aus der Nachbarschaft, dann wird dem Kind ein Amulett um den Hals geh\u00e4ngt, das es so lange tr\u00e4gt, bis es von selber abf\u00e4llt.<\/p>\n<h3><strong>Wochenbettfest<\/strong><\/h3>\n<p>Im Regelfall fand die Geburt nur unter Frauen statt \u2013 mit Beistand der Nachbarinnen und unter der Leitung einer von allen anerkannten Kundigen. Nach Eva Labouvie waren bei einer l\u00e4ndlichen Geburt zwischen f\u00fcnf und sieben Frauen anwesend. Noch bis ins 20. Jh. lief in entlegenen Gegenden Europas die Geburt so ab, dass Frauen einander beistanden, weil alle zu gegebener Zeit auf diese Hilfe angewiesen waren. Die oft danach folgenden \u00fcppigen Wochenbettfeiern der Frauen wurden im 16. Jh. gesetzlich verboten.<sup><a id=\"fnref-9\" href=\"#fn-9\">9<\/a><\/sup><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Quellen:<\/strong><\/span><\/p>\n<p id=\"fn-1\"><span style=\"font-size: 10pt;\">1. Godula Kosack hat bei den Mafa \u00fcber Jahrzehnte als Ethnologin geforscht. Die Angaben \u00fcber die Mafa entstammen s\u00e4mtlich ihren Feldforschungsaufzeichnungen.<a href=\"#fnref-1\">\u21a9<\/a><\/span><\/p>\n<p id=\"fn-2\"><span style=\"font-size: 10pt;\">2. M\u00fcller-Kaspar, Ulrike (Hg.) (1999): Handbuch des Aberglaubens Band 2, TOSA: 576<a href=\"#fnref-2\">\u21a9<\/a><\/span><\/p>\n<p id=\"fn-3\"><span style=\"font-size: 10pt;\">3. Ebd.: 753<a href=\"#fnref-3\">\u21a9<\/a><\/span><\/p>\n<p id=\"fn-4\"><span style=\"font-size: 10pt;\">4. Hoffmann-Krayer, E. u.a. (Hg.) (1930\/31): Handw\u00f6rterbuch des deutschen Aberglaubens, Walter de Gruyter &amp; Co Berlin und Leipzig: 1418<a href=\"#fnref-4\">\u21a9<\/a><\/span><\/p>\n<p id=\"fn-5\"><span style=\"font-size: 10pt;\">5. Messal, Norbert (1999): Zur Profan-Magie in Mecklenburg: Brunnen und Herd. Blankenburg: Hermes Verlag: 29<a href=\"#fnref-5\">\u21a9<\/a><\/span><\/p>\n<p id=\"fn-6\"><span style=\"font-size: 10pt;\">6. Sartorius, Kurt (2014): Die Bedeutung und die Behandlung der Plazenta im v\u00f6lkerkundlichen Vergleich. In: Siegfried Zabransky (Hrsg.): Plazenta und fetales Wachstum, Deutsche Gesellschaft f\u00fcr fetale Entwicklung, Proceedingband 2014: 16<a href=\"#fnref-6\">\u21a9<\/a><\/span><\/p>\n<p id=\"fn-7\"><span style=\"font-size: 10pt;\">7. B\u00f6hm, Heinrich (1904): Sitte und Brauch bei Geburt, Taufe und in der Kindheit. In: \u201eVolkst\u00fcmliche \u00dcberlieferungen aus W\u00fcrttemberg\u201c, zitiert von Santorius: ebd.<a href=\"#fnref-7\">\u21a9<\/a><\/span><\/p>\n<p id=\"fn-8\"><span style=\"font-size: 10pt;\">8. Seyfarth, Carly (1913): Aberglaube und Zauberei in der Volksmedizin Sachsens. Leipzig: S.47<a href=\"#fnref-8\">\u21a9<\/a><\/span><\/p>\n<p id=\"fn-9\"><span style=\"font-size: 10pt;\">9. Labouvie, Eva (1998): Andere Umst\u00e4nde. Eine Kulturgeschichte der Geburt. K\u00f6ln, Weimar, Wien: B\u00f6hlau<a href=\"#fnref-9\">\u21a9<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Fotographien: Godula Kosack<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Magische Vorstellungen und Praktiken gab es weltweit zu allen Zeiten, und sie sind auch heute noch in vielen Kulturen verbreitet.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[3],"tags":[6,5,4],"class_list":["post-62","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ausstellungstafeln","tag-geburt","tag-mafa","tag-magie"],"jetpack_featured_media_url":"","wps_subtitle":"Rituale, Praktiken, Deutungen \u2013 damals | heute","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p8M4Ig-10","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":232,"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62\/revisions\/232"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hexenprozesse-leipzig.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}